Farao classics Logo
   
  Link Home
  Link Ueber uns
  Link Katalog
  Link Kuenstler
  Link Kontakt
   
  Link English Webpage
   
   
   
 
 
Bestellnummer S 108 051
A. Bruckner: IV. Symphonie, Es-Dur "Romantische"
 
 
Cover Bruckner: IV. Symphonie
Logo SACD SACD/CD (Hybrid Super Audio Compact Disc)
> Mehr über Surround Sound und SACD

SACD

Preis EUR 15,90
*



Download erhältlich:

Link zum iTunes Store

Als hochauflösender bzw. Mehrkanal-/Surround-Download erhältlich bei
hd-klassik.com

hdk link
Orchester der KlangVerwaltung
Enoch zu Guttenberg
Liveaufnahme aus dem Goldenen Saal des
Wiener Musikvereins
25., 26. April 2007

Booklet:
(deutsch, englisch)
· Einführung
· Biografien
Bruckners einstiger Lehrer und lebenslanger Freund Otto Kitzler erteilte dem Komponisten bei einem Besuch aufgrund seiner chaotischen Haushaltsführung den Ratschlag zu Heiraten. Entsetzt entgegnete der knapp 50jährige, er hätte keine Zeit, er müsse sich um seine Vierte kümmern. Aufgrund des Debakels der Uraufführung seiner 3. Symphonie feilte Anton Bruckner lange an der Folgesymphonie. Die erste Fassung entstand 1874, die zweite Fassung mit einem völlig neu komponierten Scherzo 1878. Bis es 1881 im Wiener Musikverein endlich zur Uraufführung kam, überarbeitete Bruckner in den Jahren 1879/80 noch einmal das Finale. Das Ergebnis war triumphal. "Vier bis fünfmal musste Bruckner nach jedem Satz erscheinen. Mit einem Worte: Bruckner schlug glänzend durch, er gehört seit dem verflossenen Sonntag zu unseren bedeutendsten Tonschöpfern und ist unser künstlerisches Gemeingut geworden." schrieb die Wiener Abendpost.

Wie zu erwarten, bringt Enoch zu Guttenberg einmal mehr eine interessante, ganz unverwechselbare Fassung der gewaltigen Bruckner-Symphonie. "Ich kann nur das dirigieren, was ich wirklich verstehe und was mich auch emotionalisiert", sagt der Dirigent.

Bruckner begibt sich mit diesem Werk auf eine romantische Wanderung. Bilder von Strahlen hinter nebelverhangenen Bergen, der Jagd, von der Natur und der Umwelt des Menschen, und immer wieder der Kleinheit dieses Menschen vor der Natur und damit vor Gott – Guttenberg gelingt es, seine Schilderungen in Bilder und Assoziationen von hoher Plastizität und Leuchtkraft umzusetzen.

Mit hoher Konsequenz entwickelt und beschwört Bruckner aus nur einem einzigen zentralen musikalischen Baustein, dem Motiv der Abwärtsquinte, vom ersten Moment der Symphonie über alle Sätze hinweg diese Bilder. Guttenberg folgt ihm vom Sonnenaufgang in die Nacht, vom gewaltigen Gipfel zum verzweifelt bittenden Choral, von der Illusion einer fröhlichen Liebschaft zurück in die Trauer eines einsamen Menschen - immer mit den Mitteln einer plastischen Phrasierung und in der Suche nach sprechenden Klangfarben, die manchmal erstaunlich nahe an Gustav Mahlers Musik heranreichen, aber auch die Johannespassion nicht erst im letzten Satz heraufbeschwören.

Im letzten Schlussaufbau der Symphonie kehrt Bruckner mit der Frage des sterblichen Menschen nach der Wahrheit Gottes vielleicht aus der majestätischen Natur in den majestätischen Raum eines Domes zurück – Enoch zu Guttenberg stellte diese Frage am Ort des ersten Erklingens dieser Musik: die lange Wanderung auf der Suche nach der Wahrheit Bruckners fand für ihn am 26. April 2007 ihre Antwort im magischen Raum des Wiener Musikvereins.
 
     
 
Alle Preise inklusive MwSt *zzgl. Versandkosten EUR 3,90 (weltweit), versandkostenfrei ab EUR 30,00 (weltweit)


> andere symphonische Einspielungen

> nach oben
 
 


     
  Alle Titel können Sie auch im iTunes Store in Ausschnitten anhören.  
     


     
 
Pressestimmen
 
Auszeichnung:

Gewinner des Echo Klassik 2008! In der Kategorie:
"Die Sinfonische Einspielung des Jahres"




Empfohlen von International Record Review, IRR


"… Verschiedenste Timbres und eine ganze Farbpalette nuancenreich abgestufter Charaktere nehmen den Hörer mit auf eine Klangreise durch die Natur. … Diese großartige Live-Aufnahme […] fesselt und betört durch Klanggewalt und maßvolles Pathos."
Thüringische Landeszeitung, Julia Stadter, 05.12.08

"[…] schillernd in vielen hellen Farben […] Der Dirigent nähert sich unkonventionell und scharfsinnig der Musik […] Das macht die Sache spannend. Empfehlenswert."
Die Rheinpfalz, kgb, 16.02.08

"[…] wunderbarer spätromantischer Schönklang […]"
Mitteldeutsche Zeitung, ahi, Ostern 2008

"[…] Dass die romantische Symphonie eine Geschichte erzählt, dass der von Hörnerklang und Vogelgesang begleitete Weg durch Wald und Landschaft, Tag und Nacht, Jagd und Einsamkeit eine Seelenreise malt, hört man kaum je so schlüssig musiziert wie hier von der KlangVerwaltung. […] kongeniale Tontechnik […]."
hifi & records, Uwe Steiner, 2/2008

"[…] Der Klang bleibt schlank, er macht die Sinfonie transparent. Auch die Holzbläser sind bestens zu vernehmen und führen Dialoge vor, die sonst unter den vielbewunderten Streicherteppich gekehrt werden. Ohnehin führt das Orchester eine Pianissimo-Kultur vor: Der Beginn der Sinfonie fängt hier tatsächlich einmal im nahezu Unhörbaren an. Und auch der grandiose Schluss wird subtil aufgebaut, die Geigen begleiten hörbar motiviert die Steigerung, und sie sind bis zum Schluss zu vernehmen.
Diese Aufnahme, ein Konzertmitschnitt aus Wien, ist spannend, obwohl oder gerade weil sie sich viel Zeit nimmt. Denn sie bietet eine ausgehörte Lesart, lotet Übergänge aus, macht Motivverläufe durch die Stimmen nachvollziehbar, setzt die Themen in plausiblen Tempi gegeneinander […]"
Schwäbische Zeitung, man, 18.01.08

"[…] Enoch zu Guttenberg und seine KlangVerwaltung haben die Noten einmal vollkommen neu ausgepackt […]. Ganz charakteristisch sind dabei die verblüffend schlanken, flexibel agierenden und dabei eleganten Streicher, die sich mühelos Gehör verschaffenden Holzbläser sowie ein kultiviertes Blech. Das Ausräumen des tradierten fetten Klanges zugunsten einer neuen Klarheit dient dabei vor allem den Mittelstimmen, der punktgenauen Phrasierung und einer intelligenten durchgearbeiteten Dynamik. […] Die Live-Einspielung aus dem Wiener Musikverein klingt einfach fulminant."
Fono Forum, Michael Kube, 3-2008

"[…] archaische Kraft und pathetische Spannung […]"
Oberbayerisches Volksblatt, RWJ, Dez. 07

"… Es gehörte wohl Mut dazu, 'in der Höhle des Löwen' (Wiener Musikverein – Anmerkung von FARAO classics) ausgerechnet dieses Großwerk romantischer österreichischer Klangarchitektur zu exponieren. Das auf CD festgehaltene Ergebnis zeigt, dass sich Guttenberg und seine KlangVerwaltung hinter den größten Brucknerdarbietern der jüngsten Vergangenheit (wie Wand und Celibidache) nicht zu verstecken brauchen. […] Guttenberg vermittelt ein neues Bruckner-Gefühl, ohne aber zu aufdringlich spektakulären oder säulenstürzerischen Maßnahmen zu greifen. Er demonstriert, dass interpretatorische Erneuerung und Vervollkommnung vor allem liebevolle Detailarbeit ist. […]"
Frankfurter Rundschau, Hans-Klaus Jungheinrich, 08.02.08

"[…] Enoch zu Guttenbergs Deutung gewinnt eine Lebendigkeit und fesselnde Flexibilität, indem jede Phrase eine musikalische Gestaltung erfährt. … eine klangliche Umsetzung, die jedes Detail bestens hörbar macht. Ein betörend klangfarbenreicher, durch und durch romantischer Bruckner. […]"
Interpretation: ***** (von 5) komplette Kritik…
www.klassik.com, Tobias Pfleger, 09.01.2008