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Bestellnummer B 108 056
Joseph Haydn: Die Jahreszeiten
 
 
CD: Die Jahreszeiten

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3CD-Box
Auf der inkludierten Bonus-CD spricht Enoch zu Guttenberg über sein Interpretation
Preis EUR 23,50
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Download erhältlich:

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Als hochauflösender bzw. Mehrkanal-/Surround-Download erhältlich bei
hd-klassik.com


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Bestellnummer D 108 055
Joseph Haydn: Die Jahreszeiten
 
 
DVD-Video: Die Jahreszeiten

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DVD-Video Logo > Mehr über
DVD-Video

DVD-Video
Preis EUR 26,00
*


Tonspur: PCM Stereo,
dts-surround 5.0 Sound
Bildformat: 16:9, NTSC
Region Code 0 (all regions)
FSK: 0

Menüsprachen und Untertitel: deutsch, englisch

Bildaufnahmen: Fernsehproduktion des SWR und BR

Audio- und Postproduktion:
FARAO classics
 
     

     
 
Miriam Meyer, Sopran
James Taylor, Tenor
Ralf Lukas, Bass

Chorgemeinschaft Neubeuern
KlangVerwaltung
Enoch zu Guttenberg, Leitung


Aufgezeichnet im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, Oktober 2004

Booklet:
(deutsch, englisch)
· Biographien
Nach Haydn’s gigantischem Erfolg des Oratoriums Die Schöpfung, wurde er unmittelbar um ein weiteres Werk dieses Genres gebeten. Baron van Swieten, der Librettist der Schöpfung, bot sich an, den Gedichtezyklus The Seasons des schottischen Schriftstellers James Thomson aus dem Englischen zu übersetzen. Die Zusammenarbeit mit dem Wiener Aristokraten kostete den fast 70jährigen Haydn immense Kraft. Als van Swieten dann auch noch Einfluss auf Haydns Kompositionsstil nehmen wollte, kam es zu einem vorübergehenden Zerwürfnis. "Die Jahreszeiten haben mir den Rest gegeben", so Haydn "ich hätte sie nicht komponieren sollen". Nichts von all der mühsamen Entstehungsgeschichte ist im gesamten Oratorium zu hören. Ganz im Gegenteil: Joseph Haydn weiß mit Ideenreichtum und Klangvielfalt geschickt sein Publikum für sich einzunehmen.

Das Oratorium besteht, korrespondierend zu Frühling, Sommer, Herbst und Winter, aus vier Teilen, mit Arien, Rezitativen und Chören.
Es schildert den Jahresverlauf der Natur aus Sicht der Bauersleute, deren landwirtschaftliche Tätigkeiten mit den täglichen Freuden und Sorgen des Wetters sowie deren Leben in der dörflichen Gemeinschaft.

Im Frühling arbeitet Haydn auf geniale Weise das Erwachen der Natur aus, der Sommer illustriert Wachstum, aber auch Erschöpfung, den ersehnten Regen wie bedrohliche Unwetter, der Herbst schildert die Freude der Bauern über die Ernte sowie den Beginn der Jagd. Die düsteren Klänge des Winters lassen die strengen Schneefälle in damaligen Zeiten in unserer Fantasie wieder aufleben.

Enoch zu Guttenberg will mit Musik Botschaften weitertragen. Für ihn, als beharrlichen Verfechter einer ökologisch orientierten Politik, sind Die Jahreszeiten eine einzige Anklage. Ein Vorwurf an das, was wir mit dem Planeten Erde treiben. Diese Symbiose Mensch und Natur, wie sie in den Jahrezeiten besungen wird, habe er als Kind gerade noch so erlebt. Heute, wenn er die Jahreszeiten dirigiert, bekommt er tiefes Heimweh nach seinen ersten Naturerlebnissen, die damals noch so waren, wie im Winter von Haydn beschrieben. Eine Jahreszeit, die es so nicht mehr geben wird.
1790, als Joseph Haydn nach England kam, erlebte er die Anfänge der Industrialisierung. Hört man die Jahreszeiten unter Berücksichtigung dieses Hintergrunds, überkommt einen leicht das Gefühl, der Komponist erahnte bereits den bevorstehenden Klimawandel und wusste, dass die Natur, wie in seinem Werk beschrieben, in dieser Form nicht mehr lange Bestand haben wird, glaubt Enoch zu Guttenberg. Aus dieser Sicht bekommt das Werk eine Tiefe, die über die augenscheinliche Banalität der Texte weit hinausreicht.

Im Bonusmaterial spricht Enoch zu Guttenberg ausführlich über die Sichtweise Haydns zu Mensch und Natur in der modernen Zeit und erklärt in diesem Zusammenhang seine Interpretation des Werkes.

Das Orchester der KlangVerwaltung, das Enoch zu Guttenberg seit seiner Gründung im Jahre 1997 leitet, präsentiert alle Nuancen eines durchsichtigen und großen Orchesterklanges; die Chorgemeinschaft Neubeuern besticht durch Klangpracht und deutliche Diktion. Zusammen mit den gut ausgewählten Solisten wurde das kraftvolle Alterswerk Haydns zu einem lebendigen Konzertereignis.
 
     
 
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Pressestimmen
 
"[…] in einer vorzüglichen, weil ungemein packenden und lebensvollen Wiedergabe […] Zugegeben ist eine höchst fundierte und einfühlsame Einführung von zu Guttenberg, die über die musikalischen Fakten hinaus dem Hörer oder Betrachter wesentliche Einsichten zum Geist der Musik und ihrer Aktualität vermacht. … "
Die Rheinpfalz, rg, 04.09.10

"[…] Enoch zu Guttenberg holt seine Zuschauer mit einer pointenreichen Rede ab, die auch in Kopenhagen recht am Platz gewesen wäre. Es geht um die Natur und den Zustand der Umwelt. … Im Konzert bietet das Orchester der Klangverwaltung ein wunderbar artikuliertes Spiel, weit entfernt vom routinierten Abspulen, das Haydns Werk oft widerfährt."
Schwäbische Zeitung, man, 27.04.10

"… Das ist eine gelungene Sache, ein überzeugendes Konzept. […] die Musik hat etwas Zupackendes, Überzeugendes. Soli, Chor und Orchester musizieren in wirklicher Einheit. …"
Württembergische Blätter für Kirchenmusik, gp, 1/2010

"… Zu Guttenberg pflegt die Kunst des sprechenden Details, und, wichtiger noch, er formt die großen Bögen. Er hält das fabelhafte und engagiert folgende Orchester zu federnder Rhythmik, zur feindynamisch nuancierten und agogisch flexiblen Artikulation an. Ausdrucksmächtig und gleichwohl klangschön und homogen agiert die Chorgemeinschaft Neubeuern. James Taylors heller lyrischer Tenor berückt insbesondere durch sein klingendes Piano. Nicht minder beredt formen Miriam Meyer und Ralf Lukas ihren Text […] In ihrem trocken präsenten, bühnenrealistischen Klang dokumentieren die CDs eine mitreißende Aufführung, deren Intensität die Aufnahmen von Jacobs oder Harnoncourt mitunter noch übertrifft."
hifi & records, Uwe Steiner, 04-2009

"[…] plastische Naturschilderungen im Orchester … mitreißende Wucht der Chöre. Guttenbergs rhetorische Beschwörung der Natur gewinnt in der Musik Haydns eine Kraft, die im Zuhörer Heimweh nach dieser Natur erzeugt. …"
Oberbayerisches Volksblatt, Rainer W. Janka, 12.08.09

"… Von der Ouvertüre an erweist sich der Name der KlangVerwaltung als Programm: Wahrhaft sorgfältig 'verwaltet' das Orchester die reichen programmatischen Schätze der Partitur, die bis ins dynamische und agogische Detail zu farbenprächtigem, atmosphärisch dichtem Leben erwachen […]. Miriam Meyer singt die Partie der Hanne schlank und mit präziser Phrasierung, und 'Lokalmatador' Ralf Lukas glänzt als Simon durch ausdrucksstarke gestalterische Linie und volles, warmes Timbre. … Die Chorgemeinschaft Neubeuern überzeugt wiederum voll und ganz: Mit traumwandlerischer Sicherheit greifen die einzelnen Stimmen ineinander und erzeugen intensive, subtil abgestufte Raumwirkungen. Das Fazit fällt dementsprechend eindeutig aus: Diese Jahreszeiten begeistern – zu jeder Jahreszeit, und nicht nur im Haydn-Jahr." komplette Kritik…
www.klassik.com, Thomas Gehrig, 09.07.09

"[…] hörenswerte Einführung in das Oratorium […] Präzise werden die Naturdarstellungen herausgearbeitet, die verschiedenen Stimmungen der Jahreszeiten werden erlebbar. Dabei unterstützen ihn nicht nur das Orchester der KlangVerwaltung und die Chorgemeinschaft Neubeuern, die auf gewohnt hohem Niveau musizieren, sondern auch die exzellenten Solisten. Besonders gelungen ist der Winter, in dem der düstere Stillstand von Alltagsleben und Natur musikalisch nachgezeichnet wird. Wer (wie ich) mit diesem Haydn-Werk bisher wenig anzufangen wusste, kann es in dieser Aufnahme neu verstehen und richtig kennenlernen."
Applaus, kh, Juni 2009

"[…] ein gelungener Beitrag zum Haydn-Jahr […]."
Musik an sich, Sven Kerkhoff, Mai 2009