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Bestellnummer B 108 053
Ludwig van Beethoven: Missa Solemnis
 
 
Cover Missa Solemnis

CD
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Bestellnummer A 108 054
Ludwig van Beethoven: Missa Solemnis
 
 
Cover Missa Solemnis
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Pure Audio Blu-ray Disc, inkl. CD

Preis EUR 26,50
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Wie der Name schon sagt, enthält die Pure Audio Blu-ray Disc kein Video- / Bildmaterial des Konzerts oder der Studioaufnahme.
Im Paket enthalten ist zusätzlich eine herkömmliche
Audio-CD.

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Susanne Bernhard, Sopran
Anke Vondung, Alt
Pavol Breslik, Tenor
Yorck Felix Speer, Bass

Kammerchor der KlangVerwaltung
KlangVerwaltung Orchester

Enoch zu Guttenberg
Liveaufnahme aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz, 07.03.09

Booklet:
(deutsch, englisch)
· Werktext
· Biografien
· Libretto (latein, deutsch)
Ludwig van Beethoven selbst bezeichnete die Missa Solemnis als sein vollendetstes Werk, und tatsächlich zählt die Komposition bis heute zu den berühmtesten Messen dieser abendländischen Kunstgattung.
Anlass zur Entstehung der Missa Solemnis lieferte Erzherzog Rudolph von Österreich, Beethovens begabter Schüler, enger Freund und finanzieller Förderer, als dieser zum Erzbischof von Olmütz ernannt werden sollte. Spontan fasste Beethoven den Beschluss eine feierliche Messe für die Inthronisation zu komponieren.

Beethoven war weder religiös noch ungläubig. Er beschäftigte sich mit altägyptischen Schriften, mit der Philosophie Kants und behauptete, in der Pracht der Natur die Existenz Gottes zu erkennen. Als ein tief im kirchlichen Leben verwurzelter Mensch galt er nicht. Insofern nahm die gedankliche Auseinandersetzung mit seinem Gottesverständnis und den damit verbundenen ‚Studien’ der Theologie, Liturgie und Kirchenmusik, die Beethoven für die Komposition der Missa Solemnis als notwendig erachtete, weit mehr Zeit in Anspruch als angenommen. Beinahe vier Jahre arbeitete er an dem Werk. Sein Plan, die Feierlichkeiten der Bischofsweihe mit seiner Messe zu begleiten, ging leider nicht auf. 1823, drei Jahre nach der Inthronisierung, übergab Ludwig van Beethoven Erzbischof von Olmütz die ihm gewidmete Missa Solemnis.

Die Uraufführung erfolgte nicht im sakralen Rahmen, sondern auf Initiative des Fürsten Galitzin in St. Petersburg im April 1824 als Konzert der dortigen Philharmonischen Gesellschaft.

Die Missa Solemnis ist keine reine Kirchenmusik, etliche symphonische Stellen machen einen Großteil der Messe aus. Sie stellt enorm hohe technische wie stimmliche Anforderungen an Solisten, Chor und Orchester. Die Fachwelt behauptet, das Finale des Credos zum Beispiel gehöre zu den anspruchsvollsten Tonläufen der Chorliteratur.

"Kunst muss Inhalte transportieren", sagt der Dirigent, "der Hörer muss verstehen, was da erzählt wird." Die vielfältig von Beethoven verwendeten musikalischen Allegorien und Bilder weiß zu Guttenberg plastisch und kontrastreich umzusetzen. Aus der inneren Bedeutung der liturgischen Texte und Bilder entsteht so eine außerordentlich hohe musikalische Dynamik und Dichte. Menschliche Demut und göttliche Herrlichkeit erklingen in eindringlichem Gegensatz. Das Wissen um die theologischen Bezüge in der Partitur, ihre Ausdeutung und Ausformung stellt zu Guttenberg in den Dienst einer Herangehensweise, die dem Zuhörer Beethovens Werk aus einem neuen Blickwinkel erschließt.

Das Autograph der Messe überschrieb Ludwig van Beethoven mit dem Motto "Von Herzen – Möge es wieder – Zu Herzen gehen!" Enoch zu Guttenberg nimmt dieses Motto als seinen Auftrag und als den Maßstab seiner Interpretation an.
 
     
 
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Pressestimmen
 
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Empfohlen von ResMusica.com

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Empfohlen von Tutti magazine: 10/10 Tutti ovation!


"Dieser Einspielung haftet nichts vom Pathos manch anderer Aufnahme an. Sie kommt in frischem Gewand daher, sprüht vor jugendlicher Leichtigkeit, Brillanz, präsentem Text, müheloser, runder, unaufdringlicher Höhe, elegantem Tempi etc. Die vier Solisten runden den ausgezeichneten Gesamteindruck sowohl im Ensemble als auch solistisch ab, und auch das Orchester, das sich aus den besten Spielern der arrivierten Profiorchester zusammensetzt, erscheint als Eliteorchester ersten Ranges. Was will man mehr? Kaufen!"
Württembergische Blätter für Kirchenmusik, sl, 2/2011

"… Eine starke Aufnahme…"
Südwest Presse, jük, 12.01.11

"… Diese Produktion besticht vor allem durch ihre Ausgewogenheit, einen schlanken Streicherklang und eine homogene Chorleistung. Sie verzichtet auf alles Brachiale, Zwangs-Bekenntnishafte, sondern kommt wunderbar persönlich daher, sie klingt so kammermusikalisch licht und ehrlich, dass man Guttenberg und seinen Musikern jeden Takt sofort abnimmt. …"
Fono Forum, Christoph Vratz, Januar 2011

"[…] bestechende Prägnanz in der Modellierung der Motive und Themen, große Durchhörbarkeit des Satzes, ausgefeilte Artikulation und pointierte Akzentgebung. All das wird eingebunden in ein feurig intensives Musizieren, das dieser Wiedergabe vom ersten Takt an packende Spannkraft und leidenschaftlichen Furor vermittelt. Enoch zu Guttenberg trifft so den existenziellen Kern des Werk sehr nachhaltig und ohne Einschränkung. Zugleich aber bietet er eine Beethoven-Interpretation auf der Höhe der Zeit in fließenden Zeitmaßen, klar aufgefächerter Faktur und beredter Phrasierung. Die Wiedergabe ist pathosfrei und zugleich von begeisterter und begeisternder Leidenschaft. Es ist ein gestochen scharfer und zugleich bewegend emotionaler Beethoven. Die Partitur erscheint leuchtend klar und uneingeschränkt in ihren Extremen. Gerade so entfaltet sie ihre persönliche Botschaft, ihr Ringen um elementare Fragen von Gott, Welt und Mensch so außerordentlich tief und anrührend. Exzellent agieren die vier Solisten mit überaus schlanken und kultiviert geführten Stimmen. Kammermusikalischer Feinschliff trotz satter Klangfülle auch beim Chor und Orchester. Berückend ebenmäßig das Violinsolo im Benedictus von Andreas Reiner."
Das Orchester, Karl Georg Berg, 10/2010

"… Das ist die Missa-CD für die Insel. […] 'Et vitam venturi', das ewige Leben, klingt hier wie von Wolke 7 gesungen, 'peccata mundi' trägt allen Schmerz der Welt in sich – nur zwei von vielen unglaublich intensiven Momenten. … Chor und Orchester agieren derweil dynamisch und im Tempo derart flexibel und farblich bis ins Kleinste austariert, dass man sich die Ohren reibt. …"
meier-online, Ingo Wackenhut, 9/2010

"[…] Zusammen mit einem homogenen Solistenverband musizieren sie das Werk mit tänzerischer Leichtigkeit, frischen Tempi und einer fast schon lapidaren Exaktheit in Rhythmus, Akzent und Intonation. […] Mit ihrer durchschlagenden Dramatik und ihrem exzellenten Klangbild markiert diese Einspielung der Missa solemnis einen Meilenstein in der jüngeren Rezeptions- und Aufführungsgeschichte."
Musik & Kirche, Sven Hiemke, Juli/August 2010

"Bestehend aus Musikern hoch angesehener Orchester (aus Wien, Berlin und München) sowie hoch angesehener Solisten und Musiker aus der Kammermusik, erneuert dieses Ensemble den Zugang zu einem sehr traditionellen Repertoire. Aufgrund der hohen Virtuosität, die durch das herausragende Talent der instrumentalen Solisten entsteht, den extremen Koloraturen der Holzbläser und der radikalen Neuinterpretation dieses musikalischen Erbes […] nähern sich Guttenberg und sein Ensemble dem 'Feierlichen' in der Musik Beethovens an, um so eine kammermusikalische Lesart zu präsentieren, die die Finesse und den Glanz der Tonfarben der Sänger und Instrumentalisten hervorhebt."
ResMusica.com, Pierre Degott, 03.08.2010

"Eine Musterinterpretation"
Der Neue Merker, Dorothea Zweipfennig, August 2010

"… Der vorliegende, höchst lebendig und präsent klingende Konzertmitschnitt ist ein flammendes, glutvoll musiziertes Plädoyer für das Werk. Wie schon in seinen Bruckner- und Haydn-Aufnahmen gelingt es zu Guttenberg auch hier, höchst plastisch artikulieren zu lassen und zugleich die großen Bögen erfahrbar zu machen. Orchester und Kammerchor der KlangVerwaltung samt untadeligem Solistenquartett erzielen eine bewundernswerte Transparenz der Stimmverläufe."
hifi & records, Uwe Steiner, 3-2010

"… In genau dieser großartigen, erhabenen Gebrochenheit setzen Enoch zu Guttenberg und die KlangVerwaltung das Werk um: Im Orchester wird die ganze dynamische Bandbreite der Komposition ausgekostet, gleichzeitig bleibt man noch im massivsten Klang durchsichtig. Die exzellenten Solisten, allen voran Sopranistin Susanne Bernhard, spüren jeder Wendung Beethovens nach, singen ungemein dramatisch und theatralisch. Ein wundervoller Beleg dafür, dass die Missa solemnis alles andere ist als eine Messe."
Applaus, kh, Juni 2010

"… Musikalisch ist die Messe Ausdruck des Kampfes Beethovens – mit der musikalischen Form als auch der Religion. Das Ergebnis ist ein Werk mit zahlreichen Brüchen, und gerade diesen gilt die Aufmerksamkeit Enoch zu Guttenbergs. Nie versucht er die disparaten Gestaltungsmittel – harsche Akzente, schroffe dynamische Kontraste – zu glätten, sondern stellt sie unvermittelt gegeneinander. Vor allem im Gloria erreicht er damit eine Intensität, die diese Aufnahme zu einem ergreifenden Plädoyer werden lässt. …"
Fono Forum, bjo, Juli 2010

"[…] eine klanglich brillante, musikalisch überwältigende und vor allem theologisch überzeugende Einspielung der 'Missa Solemnis' […] Die Live-Atmosphäre ist hervorragend eingefangen, der am Ende losbrechende Beifall bestätigt die große Spannung dieses Konzerts. …"
www.ovb-online.de, 18.06.10

"Bewegender Konzertmitschnitt … die knisternde Spannung des Konzerts ist über weite Strecken spür- bzw. hörbar. … Lob gilt auch dem Chor, der seine zuweilen horrend schweren Aufgaben wirklich mit Bravour erledigt. … […] das Solistenquartett weiß zu überzeugen. …" komplette Kritik…
www.klassik.com, Tobias Pfleger, 05.06.10

"… Das sehr stimmige Solistenensemble erzeugt zusammen mit Chor und Orchester einen wunderbaren Gesamtklang […] eine sehr inspirierte und engagierte Interpretation […]"
rbb kulturradio, Astrid Belschner, 31.05.10