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Bestellnummer S 108 048
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem
 
 
Cover W.A.Mozart Requiem
Logo SACD SACD/CD (Hybrid Super Audio Compact Disc)
> Mehr über Surround Sound und SACD

SACD/CD
Preis EUR 15,90
*



Download erhältlich:

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Anna Korondi, Sopran
Gerhild Romberger, Mezzosopran
Jörg Dürmüller, Tenor
Jochen Kupfer, Bass

Orchester der KlangVerwaltung

Chorgemeinschaft Neubeuern

Enoch zu Guttenberg
, Dirigent
Aufgenommen in den FARAO Studios, 2005

Booklet:
(deutsch, englisch)
· Werktext
· Libretto (latein, deutsch, englisch)
· Biografien
Das Requiem ist W. A. Mozarts letzte Komposition. Er starb, bevor er es vollenden konnte. Im Juli 1771 erhielt Mozart von einem geheimnisvollen Boten den Auftrag eine Totenmesse zu komponieren. Mozart schaffte intensiv, leidenschaftlich und voller Anstrengung an diesem sehr lukrativen Auftrag. In jenen Tagen holte ihn jedoch eine schwere Krankheit ein. Gezeichnet von Leid und Schmerz soll Mozart vom Tode gesprochen haben und war der festen Überzeugung sein "eigenes Requiem" zu schreiben. Er wusste nicht, dass er für den Graf Franz Walsegg von Stuppach arbeitete, der seiner verstorbenen Frau damit ein Denkmal setzen wollte. Am 5.12.1791 starb Mozart über der Arbeit am Requiem an rheumatischem Fieber. Die von Geldnöten geplagte Ehefrau Mozarts, beauftragt Franz Xaver Süßmayr – einen Schüler und Gehilfen von Mozart – mit der Fertigstellung der Partitur.

Enoch zu Guttenbergs Interpretation des klanggewaltigen Requiems ertönt in typisch Guttenberg’scher unverwechselbarer Manier: Unerbittlich, erschütternd und kraftvoll. "Geistliche Musik dient nicht dem Konsum sondern der geistigen Nahrung", sagt der Dirigent. So ist es nicht verwunderlich, dass mit dieser Einspielung eine Produktion abseits der ausgetretenen Pfade vorliegt. Besondere Kennzeichen: Konzentrierte Dramatik, eindringliche Atmosphäre, innerste Überzeugung - kurzum, eine Tondokumentation die berührt. Das Requiem liegt dem bekennenden Christ Enoch zu Guttenberg ganz besonders am Herzen. Seines Erachtens hat sich Mozart bei nur zwei Werken intensivst mit theologischen Inhalten identifiziert: der Großen Messe in c-moll und eben dem Requiem. So sei es besonders schicksalshaft, dass er beide nicht vollenden konnte.
 
     
 
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Pressestimmen
 
extrasilber: Die CD der Woche
Goyas Furien
"Weich und mild kommt Mozarts Requiem oft daher im schmeichelnd-exzentrischen Klang der Bassetthörner. Nichts von solch notorischer Mozart-Artigkeit bringt die Neuaufnahme mit Enoch zu Guttenberg, der Chorgemeinschaft Neubeuern und dem Orchester der KlangVerwaltung.
Das Titelbild der CD, Goyas grimmiger Heiliger Franziskus von Borgia am Sterbebett eines Unbußfertigen, ist die passende Einstimmung in eine durchgehend herbe, scharf geschnittene, schroffe Interpretation (plötzlich in den Kyrie-Schluss dreinfahrendes Dies irae!), die aus den musikalisierten Todesgedanken einen unheimlich durchgepeitschten Zug von Goyescas, von untröstlichen Furien-und Fratzenvisionen macht. Einige nicht zu unterdrückende lyrische Schönheiten (auch in den Vokalsoli) dienen dem Atemholen, aber nicht profundem Trost. Wohl zu Recht gibt die Wiedergabe von der Glaubensfestigkeit des Komponisten ein düsteres Bild. Wer hätte gedacht, dass man ausgerechnet dieses viel traktierte Werk im Mozartjahr neu entdecken würde - auch unberührt vom philologischen Kleinkram um den Torso-Status, in dem sich selbst Harnoncourt verzettelt, den Guttenberg aber souverän wegwischt."
Frankfurter Rundschau, Hans-Klaus Jungheinrich, 29.11.06

"Requiem-Aufnahmen gibt es haufenweise, aber in dieser dringt der unermüdliche Enoch zu Guttenberg, 60, bis zum Existentiellen vor. Mit seinen hochkompetenten Ensembles kommt er Todesschauern und Jenseitshoffnung so nahe, dass man die Posaunen des Jüngsten Gerichts spürt."
KulturSPIEGEL, Johannes Saltzwedel, August 2006

"… Was diese CD hörenswert macht, ist eben die musikalische Provokation, die Anrufung und Herausforderung des Todes, die Provokation, Mozart pessimistischer zu sehen."
Oberbayerisches Volksblatt, Rainer W. Janka, 08.08.06

"[] Guttenberg legt eine hochinteressante und unbedingt vergleichend heranzuziehende Aufnahme vor. Was diese Requiem [] auszeichnet, sind interpretatorische Individualität und eine stringente, wenn auch nicht grundsätzlich unanfechtbare musikalische Konzeption." komplette Kritik…
www.klassik.com, Andreas Schubert, 19.09.06

"[] hier der exquisite Chor beim "Dies irae", Mal um Mal in knappen Crescendo-Aufschreien panisch herausfahrend; dort beim "Lacrimosa", das fast höhnisch in vermeintlich gelöstem Tanzschritt sich wiegt. Auch Zwischenfälle des Beinahe-Verstummens und –Schweigens gehören zum imponierenden Ausdrucksrepertoire der Instrumentalisten und Sänger – neben Aufbrüchen und Ausbrüchen, neben den Verfolgungsjagden der Fugen. … Auch Guttenbergs Requiem – nicht trotz, sondern wegen des Zwiespalts, der Zweifel – klingt schön."
Frankenpost – Hofer Anzeiger, Michael Thumser, 08.08.06

"[] eine furiose Einspielung von Mozarts Requiem, die mit ihrer haltlosen Expressivität auch viel über Guttenberg selbst erzählt…"
Süddeutsche Zeitung, Egbert Tholl, 10.11.06