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Bestellnummer B 108 015
J. S. Bach: Weihnachtsoratorium, BWV 248
 
 
Cover Christmas Oratorio

2CD-Box im Schuber
& Sprach-Bonus-CD

Preis EUR 31,00




Download erhältlich:

Link zum iTunes Store

Als hochauflösender bzw. Mehrkanal-/Surround-Download erhältlich bei
hd-klassik.com

hdk link
Malin Hartelius, Sopran
Melinda Paulsen
, Alt
Tom Allen
, Tenor
Dietrich Henschel
, Bariton
Håkan Hardenberger
, Trompete

Orchester der KlangVerwaltung
Chorgemeinschaft Neubeuern

Enoch zu Guttenberg
, Dirigent
Aufgenommen in den
FARAO Studios, 1997

Booklet:
(deutsch, englisch)
· Werktexte
· Libretto
· Biografien
Enoch zu Guttenberg über das Weihnachtsoratorium:

Der Beginn von Johann Sebastian Bachs "Weihnachts-Oratorium": der Chorsatz "Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage". Einer der festlichsten und strahlendsten Tonsätze der Musikgeschichte. Und dennoch könnte man als aufgeschlossener Hörer auf den Gedanken kommen, daß in dieser überaus bewegten, freudigen Musik nicht nur der reine Jubel ausgedrückt sei. Wirken zum Beispiel die markanten Paukenschläge, mit denen das Werk so eigentümlich "modern" und geräuschhaft anhebt, nicht auch wie ein Hämmern?

Hat Bach - der ja zweifellos ein Mann von hoher theologischer Bildung und bewandert in der christlichen Symbolik war - hat Bach also mit diesen ersten Takten seines Oratoriums von der Geburt des Erlösers nicht auch schon die Hammerschläge auf Golgatha, also den Tod am Kreuz als höchstes Ziel seiner Menschwerdung mit einkomponiert?

Über solche Fragen in und jenseits der Musik wurde bei Johann Sebastian Bach mehr spekuliert als bei jedem anderen Komponisten. Es steht natürlich jedem frei, dergleichen so oder auch gänzlich anders zu erleben.

Mehr auf der Sprach-Bonus CD!
(Enoch zu Guttenberg spricht über das Weihnachtsoratorium)
 
     
 
Alle Preise inklusive MwSt *zzgl. Versandkosten EUR 3,90 (weltweit), versandkostenfrei ab EUR 30,00 (weltweit)


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  Alle Titel können Sie auch im iTunes Store in Ausschnitten anhören.  
     


     
 
Pressestimmen
 
"… Enoch zu Guttenberg, der Chef des Frankfurter Cäcilienvereins von 1981 bis 1987, ist eine Ausnahmeerscheinung – ein mit großem musikalisch-theologischem Sachverstand ausgestatteter Bekenntnismusiker von Gnaden, dessen Frankfurter Aufführungen in den achtziger Jahren Kultstatus hatten, ein oratorischer Extremist klanggestischer Bedeutung und manifestativer Setzung durch menschlich-kollektive und instrumentale Stimmen.
Für diesen Dirigenten sind die Texte von Kantaten, Oratorien, Messen und Arien nie bloßer Anlass für artistisch-autonome Konzertrituale, sondern der alles bewegende Kern der musikalischen Gestaltung, und so fällt diese denn auch in zu Guttenbergs Händen aus Konventionen altbewährten, gepflegten und abgestandenen Hörgebrauchs heraus.
Mit der Chorgemeinschaft Neubeuern, die er seit mehr als dreißig Jahren leitet, hat zu Guttenberg jetzt das polyphone Krippenspiel des Thomaskantors aufgenommen – hart und knapp im Ton bei scharfer Diktion, kristallklarer Vokal- und Instrumentaldifferenzierung heftig bis zum Agitator, versunken und in erfüllter Beschaulichkeit mit immer textbezogener Detailartikulation.
Die Solisten sind allesamt erster Wahl und für zu Guttenbergs vitale Erfahrungen mit Bachs Gott- und Menschwerdungs-Epos ideale Transmitter. Den überragenden Bass Dietrich Henschel hatte man gerade erst in Frankfurt mit dem Cäcilienverein unter zu Guttenbergs Nachfolger Kabitz gehört. Die leidzerrüttete Arie 'Auch in dem Sterben sollst du mir' ist am Ende des Guttenbergschen Klangkosmos angesiedelt – der enthusiasmierte Chor 'Ehre sei dir Gott gesungen' als Außersichsein am anderen.
Bei aller bukolischer und auch deftiger, affektuöser Heftigkeit ist doch für barocke Klangpracht gesorgt durch die strahlende Trompete Hakan Hardenbergers.
Das selbst den oft rasanten Tempi zu Guttenbergs immer klar folgende und akzentuierte Orchester nennt sich bizzarerweise KlangVerwaltung und wird mit schneidender Luzidität und attackierender Kraft seinem Namen in keiner Weise gerecht. Auf einer Bonus-CD legt der Dirigent anhand von Klangbeispielen und Verweisen seinen interpretatorischen Zugang offen: Dieser Musiker vermag zu reden, weil ihm die Musik etwas sagt."
Frankfurter Rundschau, Bernhard Uske, 30.12.99

"[…] temporeich, intelligent und genau in der Textausdeutung und immer wieder einfach schön. Im Anhang spricht der Dirigent ausführlich über die Geschichte des Oratoriums […] Schon der Vortrag lohnt den Gang zum Plattengeschäft. Für dieses Werk ist doch immer Weihnachten."
Passauer Neue Presse, HS, 14.01.98